Simon mag nie ein Guybrush gewesen sein, vielleicht nicht mal ein Rincewind. Aber seine ersten zwei Grafik-Adventures fanden Mitte der 90er-Jahre viele Fans, auch ich erinnere mich noch an den ersten Teil. Nach langer Pause ging es 2002 mit dem schon damals hässlichen Simon the Sorcerer 3D weiter, mein Interesse war dahin. Dass es 2007 und 2010 weitere, in Deutschland entwickelte Sequels gab, hatte ich komplett vergessen. So toll waren aber auch die nicht.
Von Smallthing Studios aus Italien ist nun eine weitere Fortsetzung namens Simon the Sorcerer Origins erschienen, sie spielt vor dem ersten Teil. Ein junger Teenager-Simon landet unfreiwillig in der Welt der Magie, irgendwie muss er einen Weg zurück nach Hause finden. Dabei trifft er alte und doch neue Bekannte wie den Magier Calypso oder den Hobbykoch Sumpfling. Die vierte Wand wird gut gelöchert, es wird offen angesprochen, dass das Ganze doch ein Prequel sei, man sich noch gar nicht kennen könne.